SB MANTA

Das Interreg South Baltic Projekt SB MANTA (South Baltic natural and cultural heritage assets management as tourist attractions) zielt darauf ab mit innovativen touristischen Angeboten das Management von Natur- und Kulturerbestätten im südlichen Ostseeraum zu unterstützten; die aktive Einbindung der Gäste ist dabei ein zentrales Element.

Ziel

Im Mittelpunkt des auf drei Jahre angelegten Interreg South Baltic Projektes SB MANTA – South Baltic natural and cultural heritage assets management as tourist attractions steht die Verbindung von Naturschutz und Tourismus im südlichen Ostseeraum. Mit innovativen touristischen Angeboten soll das Management von Natur- und Kulturerbestätten durch die aktive Einbindung von Gästen unterstützt werden. Durch diese Synergie sollen mögliche Konflikte zwischen wirtschaftlicher und sozialer Entwicklung und dem Management von Schutzgebieten überwunden werden. Gleichzeitig sollen neue Möglichkeiten für die Entwicklung nachhaltiger Umwelttourismusprodukte geschaffen und auf diese Weise zur Entwicklung der blauen und grünen Wirtschaft beigetragen werden.

Beschreibung

Der Ansatz soll durch Pilotaktivitäten, Workshops und Studienreisen zu Schutzgebieten sowie die gemeinsame Entwicklung von Plänen und Konzepten für die Umsetzung neuer naturtouristischer Angebote erprobt werden. Zudem sind wissenschaftliche und soziale Studien Teil des Vorhabens. EUCC-D wird eine Pilotstudie leiten und ist für die Zusammenstellung von „Good Practices“ verantwortlich.

Zu den Projektpartnern gehören die Administration of Lithuania Minor Protected Areas (Projektkoordinator), EUCC Baltic Office und die Curonian Spit National Park Administration aus Litauen, West Pomeranian Voivodeship, Wolinski National Park und Słowiński National Park aus Polen und EUCC – Die Küsten Union Deutschland e. V. Unter den assoziierten Partner befinden sich neben verschiedenen Organisationen aus den drei Partnerländern auch Partner aus Schweden und Dänemark, um den transnationalen Wissensaustausch im südlichen Ostseeraum weiter zu stärken.

Um einen langfristigen Effekt zu erzielen, kombiniert SoS gezielte Forschung, praktisches Lernen und Methodenentwicklung in den folgenden fünf Schwerpunkten:

Zu Beginn werden die für eine nachhaltige Entwicklung in Küstenregionen erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Denkweisen ermittelt. Diese fließen als Grundlage in jeden weiteren Schritt des Projekts ein.

Die SoS-Methodik

Das ganzheitliche Bildungsmodell wird gemeinsam mit Fachleuten und Interessengruppen entwickelt und verbindet die sozialen, wirtschaftlichen, ökologischen und kulturellen Dimensionen der Nachhaltigkeit. Es wird mit Beruflernenden getestet und an die lokalen Bedürfnisse verschiedener Küstengemeinden angepasst.

Schulungs- und Storytelling-Tools

In Workshops, Gemeinschaftsveranstaltungen und Pilotaktivitäten werden leicht zugängliche Schulungsmaterialen, wie beispielsweise ein Methodenhandbuch, ein Leitfaden für inklusives Storytelling und eine multimediale Geschichtenbibliothek, entwickelt.

Skalierung der Ergebnisse

Mit einem modellbasierten Ansatz will SoS Unterrichtende und Netzwerkende in ganz Europa befähigen und sicherstellen, dass die Methoden und Tools weitreichend übertragbar und lokal anpassbar sind.

Ergebnisse der Projektarbeit werden fortlaufend aktualisiert.

Aktuelle Beiträge zum Projekt

  • Anpflanzungsmethode im Forschungsprojekt

    Seegras-Wiederansiedlung in MV

    Im Rahmen des Projektes SeaStore wird im Juli 2025 erstmalig Seegras zu Forschungszwecken gepflanzt. In der Wismarbucht und vor Heiligendamm werden dazu Fachleute von Forschungseinrichtungen Seegras aus bestehenden Wiesen entnehmen…

EU Acknowledgment

Dieses Projekt wird von der Europäischen Union kofinanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen sind jedoch ausschließlich die der Verfassenden und spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der Europäischen Union, der Verwaltungsbehörde oder des Sekretariats des Interreg South Baltic Programm 2021 – 2027 wider.

Projektlaufzeit:

01.07.2024

30.06.2027

Auftraggeber / Zuwendungsgeber:

Das Projekt SB MANTA wird im Rahmen des Programms Interreg South Baltic 2021 – 2027 durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert.

Projektpartner:

Eine Zusammenarbeit von engagierten Organisationen aus dem südlichen Ostseeraum:

Administration of Lithuania Minor Protected Areas (Litauen)
Leitender Partner

EUCC Baltic Office (Litauen)

Curonian Spit National Park Administration (Litauen)

West Pomeranian Voivodeship (Polen)

Wolinski National Park (Polen)

Słowiński National Park (Polen)

EUCC – Die Küsten Union Deutschland e.V. (Deutschland)

EUCC – Die Küsten Union Deutschland e.V.

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