Am 8. Mai 2025 lud EUCC-D zusammen mit der Gemeinde Saulkrasti in Lettland zum Workshop „Forging Coastal Resilience & Sustainable Tourism“ im Rahmen des Projekts BEACH-SOS ein. Die Veranstaltung, die sich den drängenden Herausforderungen des Klimawandels in touristisch genutzten Küstenregionen widmete, richtete sich an Fachleute aus Tourismus, Wissenschaft, Verwaltung sowie an die lokale Bevölkerung.
Ziel des Workshops war es, gemeinsam eine tragfähige und praxisnahe Vision für das zukünftige Küstenmanagement und den nachhaltigen Tourismus in Saulkrasti zu entwickeln. Ein zentrales Element dabei war die Bewertung konkreter, messbarer Indikatoren für die strandbezogenen Klimawandelauswirkungen. Die Indikatoren sollen als Instrumente dienen, um die klimawandelbedingten Veränderungen an den lokalen Stränden präzise zu erfassen und darauf aufbauend wirksame und zielgerichtete Anpassungsmaßnahmen zu entwickeln.
Nach einem Rückblick auf die vorherigen Workshops in Saulkrasti und Deutschland arbeiteten die Teilnehmenden an der Entwicklung praxisnaher Indikatoren zur Erfassung von Klimaveränderungen an den Stränden von Saulkrasti – darunter zum Beispiel die gefühlte Temperatur, UV-Strahlung oder das Gästeaufkommen. Die Indikatoren wurden im Hinblick auf ihre Eignung, Anwendbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Übertragbarkeit bewertet und priorisiert. Der Ablauf orientierte sich dabei stark am vorangegangenen Workshop in Deutschland, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten bei der Auswahl der Indikatoren herauszuarbeiten.
